Neue Farbe für das Jugendheim
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. April 2010 um 11:35 Uhr Geschrieben von: Simon Ameis Freitag, den 24. April 2009 um 15:04 Uhr
Am Donnerstag, den 16.4. und den darauf folgenden zwei Tagen bekam das Jugendheim in Seelscheid durch die Messdiener und die Pfadfinder, welche die zukünftigen Hauptnutzer der Räumlichkeiten sein werden, einen neuen Anstrich.
Tag 1: Donnerstag
Am ersten Tag sollte es um 16 Uhr losgehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Thomas die Damentoilette bereits im Alleingang neu gestaltet und befand sich in den letzten Zügen des Streichens des Jungenklos.Die nach und nach eintrudelndern Pfadfinder und Messdiener machten sich sogleich daran die vollen Schränke zu entleeren und von den Wänden weg zu schieben. Die Wände wurden frei gemacht und die alten Leder-Sofas aus dem oberen Gruppenraum entfernt. Alle Fenster und Türrahmen wurden mehr oder weniger sorgfältig und haltbar abgeklebt.
Thomas pinselte schonmal die Ecken und Kanten des Spielgruppenraumes in einem satten Gelb. Auch Kevin, Simon und Anne überrollten die ersten drei Wände in neuem Weiß.
Tag 2: Freitag
Freitag war der ursprüngliche Startpunkt für den Farbauftrag. Und so wurde ab 11 Uhr sofort munter drauf los gemalt. Im oberen Gruppenraum wurden kleinere Fehler des Vortags einfach übermalt und die restlichen Wände in neuer Farbe gekleidet.
Danach ging es weiter mit dem Flur: einmal komplett Weiß. Auf Leitern, Tischen und Stühlen wurden die Wände bis in die letzten Ecken gestrichen. Okay, nicht alle Ecken, weil alle ein wenig zu klein dafür sind (sein wollten).
Thomas stellte inzwischen den Spielgruppenraum, der sich jetzt in einem fröhlichen Gelb präsentiert, fertig. Damit hatte er als erster und ganz alleine drei komplette “Räume” mit neuer Farbe ausgestattet. Auch wenn er mächtig Stolz darauf war, mehr als alle anderen geleistet zu haben (zu diesem Zeitpunkt war noch kein anderer Raum fertig), fanden alle anderen, dass sie viel mehr zu tun hätten bis ein kompletter Raum, die ja auch viel größer wären, fertig sei.
Währenddessen kämpfte das Keller-Team mit der Decke. Über-Kopf-Malen und zu wenig Farbe verzögerten die Arbeiten aber nur kurz. Philipp schwabbelte Unebenheiten, dir durch das Vergipsen der Löcher entstanden waren, wieder weg und irgendwann kam Lukas doch noch auf die Baustelle. Wir hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben - und mit seinem für ganze Wände doch sehr kleinen Pinsel erklärten wir ihn dann doch noch für hoffnungslos.
Am Ende des Tages war alles bis auf den Keller und einige Ecken im Flur fertiggestellt. Lukas’ Polohemd war nun mehr Gelb als Weiß und sein Bruder Markus besaß besonders schöne Gesichtsbemalungen.
Tag 3: Samstag
Der Samstag wurde nicht ganz so motiviert wie die anderen beiden begonnen, was sich auch im weiteren Verlauf nicht wirklich besserte.
Der untere Gruppenraum erhielt eine weitere Schicht Gelb. Im oberen Raum wurde eine Wand nochmals übermalt und kleinere und größere “Unfälle” (nicht jeder weiß, dass man mit einer Farbrolle selten die Ecken streichen kann) beseitigt.
Anne überarbeitete die am Vortag von Philipp nur mäßig gerollten Deckenstücke im Treppenhaus (die beiden hatten wohl andere Vorstellungen von fertig) und Simon wurde dahin geschickt, wo er am Besten war: in die Ecken - Oben, Unten, Rechts, Links.
Nebenbei wurden schon einmal Schränke zurück geschoben und Farbe vom Boden gekratzt (eigentlich hätte da keine hin gemusst, aber einige wollte den Boden direkt mit streichen).
Am späten Nachmittag war dann vorläufig alles und alle geschafft.

